Internationaler Vergleich von Förderinstrumenten für Energieeffizienz und Erneuerbare Energien

Navigant untersucht Wirksamkeit von vier Förderprogrammen aus der Schweiz und Europa

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Navigant hat die Wirksamkeit und Effizienz von verschiedenen nationalen Förderprogrammen der Schweiz und anderer europäischer Länder evaluiert. Im Auftrag der Eidgenössischen Finanzkontrolle (EFK) analysierte Navigant vier Förderprogramme zu Stromeffizienz und zu erneuerbarer Stromerzeugung jeweils mit und ohne Wettbewerbsmechanismus.

In Bezug auf die erreichten Einsparungen zeigt sich, dass die beiden verglichenen Programme in Deutschland und in der Schweiz etwa ähnlich gross angelegt sind. Die geschätzten erwarteten Stromeinsparungen durch das Querschnittstechnologien-Programm in Deutschland und durch ProKilowatt in der Schweiz sind grob vergleichbar (367 GWh/a gegenüber 412 GWh/a). Bei den Förderprogrammen für erneuerbare Energien weichen die Größen hingegen stärker voneinander ab, mit 308,8 GWh/a PV-Stromproduktion in der Schweiz und 7.100 GWh/a durch SDE+ geförderte Produktionsmenge in den Niederlanden.

Ein Vergleich der Fördereffizienz der Programme ist nur eingeschränkt möglich und unterliegt Unsicherheiten bei Betriebsdauer und Entwicklung der Strompreise. Tendenziell lag die Fördereffizienz der Effizienzprogramme jedoch insgesamt über der Fördereffizienz der erneuerbaren Energien Programme, unabhängig davon, ob das Programm mit oder ohne Wettbewerbsmechanismus ausgestaltet war.

Es zeigte sich somit, dass die Förderung über Ausschreibungen nicht in jedem Fall einen funktionierenden Wettbewerb sicherstellt und die Förderkosten senkt.

In dem Bericht identifizierten die Experten außerdem die sechs relevantesten Faktoren, die Wirksamkeit und Effizienz der gegenwärtigen Förderprogramme beeinflussen.

Laden Sie den Evaluierungsbericht herunter.

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