Dem Pariser Klimaziel einen Schritt näherkommen

Navigant schätzte die Treibhausgasemissionen für 2030 bei einem EU-Ziel von 35% erneuerbare Energien und 35% Energieeffizienz

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Im Auftrag der European Climate Foundation berechnete Navigant die Auswirkungen der vom Europäischen Parlament vorgeschlagenen Ziele von 35% erneuerbare Energien und 35% Energieeffizienz und zeigte, dass die Erreichung dieser höheren Ziele zu einem Rückgang der Emissionen um etwa 50% führen würde.

Die EU legte Schlüsselziele für die Reduktion von Treibhausgasemissionen (THG-Emissionen) sowie für den Anteil erneuerbarer Energien und die Verbesserung der Energieeffizienz fest. Das Ziel der EU ist, THG-Emissionen bis 2030 gegenüber dem Stand des Jahres 1990 um mindestens 40% zu reduzieren. Diese Ziele wurden jedoch vereinbart, bevor im Pariser Klimaabkommen die Wichtigkeit stärkerer Emissionsminderungen betont wurde, um den globalen Temperaturanstieg unter 1,5°C zu halten.

Am 30. November 2016 stellte die Europäische Kommission Vorschläge für eine überarbeitete Erneuerbare-Energien-Richtlinie und eine überarbeitete Energieeffizienzrichtlinie vor. Die überarbeiteten Richtlinien sollten „sicherstellen, dass der Anteil erneuerbarer Energien am Endenergieverbrauch in der EU bis 2030 mindestens 27% erreicht“ und ein „verbindliches Energieeffizienzziel von 30% für 2030 auf EU-Ebene“ einführen.

Als Reaktion auf die vorgeschlagene Neufassung der Erneuerbare-Energien-Richtlinie und der Energieeffizienzrichtlinie stimmte das Europäische Parlament für verbindliche EU-weite Ziele, die einen Anteil von mindestens 35% Energie aus erneuerbaren Quellen am Bruttoenergieverbrauch und eine Verbesserung der Energieeffizienz von 35% vorsahen.

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